Schon in der Renaissance erkannte man, dass die Pädagogik der Begeisterung der des reinen Faktenwissens übnerlegen ist. Das bekannte Zitat „Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden“ stammt von dem Schriftsteller François Rabelais (ca. 1494–1553). Diese Einsicht deckt sich mit der moderner Hirnforschung. Prof. Dr. Gerald Hüther ein renommierter Hirnforscher bringt dies mit einer schönen Metapher auf den Punkt, ihm zufolge ist die Begeisterung die Gießkanne mit dem Dünger für erfolgreiches Lernen. Häufig findet dieser Aspekt im modernen Bildungssystem keine ausreichende Berücksichtigung und viele Kinder werden dem monotonen Auswendiglernen üßberdrüssig und empfinden Stress und Überforderung. Die Motivation geht verloren und Lernen wird zur lästigen Pflicht. Daher machen wir uns diese neue/alte Einsicht zu nutzen und sehen Freude und Begeisterung als elementare Bausteine unserer Therapien. Im Fokus ist bei uns v. a. die Beziehung zu den Therapeuten.





